unterwegs

Wolfsschlucht

Aufstieg über die Wolfsschlucht bei Wildbad Kreuth

 

 

  1. Vom Großparkplatz in Wildbad Kreuth führt ein bequemer Wanderweg in gut einer halben Stunde zunächst nach Siebenhütten. Westlich des Laufes der Felsweißach halten wir uns rechts (südlich) und erreichen in ca. 15 Minuten die Königshütte, wo uns ein malerischer Blick auf die Kette der Blauberge in seinen Bann zieht, eine besondere Belohnung für Frühaufsteher.


  2. Nach weiteren 10 Minuten erreicht man wieder das breite Bett der im Sommer und Herbst hier eher schmächtigen Felsweißach. Anfangs auf einem Weg westlich neben dem Flussbett, später aber mehrfach den Wasserlauf querend, kommen wir bei minimaler Steigung recht gemütlich rasch voran. Bild b) zeigt die Stelle, an der man nach links zur kleinen Wolfsschlucht abzweigen kann, die höchstens für echte Kletterer keine Sackgasse darstellt.


  3. Etwa 20 Minuten sind wir dem Flussbett aufwärts gefolgt. Nun haben wir das Ende des bequemen Teils unserer Wanderung erreicht, wir sind am Ende der großen Wolfsschlucht angekommen. Vor uns liegt eine beeindruckende Felsenwand, durch die ein interessanter Steig hinauf zum Sattel zwischen den Blaubergen und dem Schildenstein führt. Einige Hinweisschilder warnen ungeübte Wanderer (zu Recht) vor dem Aufstieg.


  4. Interessant und abwechslungsreich führt uns der Berg stets steil aufwärts. Der Weg führt zum Teil über blanken Fels, dort können wir uns aber recht gut an den roten Farbmarkierungen orientieren. Mehrere Stellen sind auch mit Stahlseilen versichert. Bewaldete Abschnitte schützen zwar vor der Sonne, sind jedoch auch nicht flacher.


  5. Während wir uns tapfer nach oben kämpfen (Bild a), lohnt auch mal ein Blick zurück ins Tal der Felsweißach und rüber zum Risserkogel (Bild b). Wir haben schon deutlich an Höhe gewonnen.


  6. Nachdem wir wieder eine felsige Partie überwunden haben (Bild a), lässt ein Blick nach oben fälschlicherweise ein baldiges Ende des Aufstiegs vermuten (Bild b). Doch so schnell gibt sich der Berg noch nicht geschlagen. Wir haben noch einige Hindernisse zu überwinden.


  7. Nun müssen wir an einer Stelle vorbei, an der man wirklich froh ist, ein Seil zum Festhalten zu haben, das allerdings nicht mehr sehr vertrauenswürdig erscheint. Der Blick zurück lässt die Stelle nur noch interessanter erscheinen. Auf der Titelseite dieser Wanderung sieht man die gleiche Stelle etwas links unterhalb der Bildmitte. Gleich anschließend geht es wieder sehr steil über die Felsen empor.


  8. Der letzte Teil des Aufstiegs ist nicht mehr ganz so steil und nach etwa 500 überwundenen Höhenmetern erreicht man einen Sattel, von dem aus wir nach links zu den Blaubergen oder nach rechts zum Schildenstein kommen. In jedem Fall ist ein Rundweg möglich, der uns letztlich wieder nach Siebenhütten zurückführt.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil