unterwegs

Traithen

Von der Rosengasse auf den Großen Traithen und den Brünnstein

  1. Unser Ausgangspunkt ist der Gasthof Rosengasse. Die erste Viertelstunde gehen wir die gleiche Strecke wie bei der direkten Route zum Brünnstein. Kurz nachdem wir ein Bächlein über eine Brücke passiert haben, trennen sich jedoch die Wege. Wir gehen rechts, leicht ansteigend, den Hang zum Wald hinauf. Dort wird es gleich steiler und der Pfad führt über teilweise recht schmierigen Fels. Wir gewinnen nun rasch an Höhe.


  2. Nach einem halbstündigen Aufstieg erreichen wir an einem Sattel eine Wegegabelung und halten uns rechts. An den Grundmauern der alten Fellalm vorbei verläuft der Weg anfangs flach, wird aber hier schon unangenehm schlammig, was bei dem anschließenden Aufstieg über den grasbewachsenen Hang eher noch schlimmer wird. Die Berge ringsum sind in Wolken gehüllt, so dass wir uns freuen, als sich an einem Aussichtspunkt ein sich aufklarender Blick zum Wendelstein auftut.


  3. Nach weiteren 40 Minuten erreichen wir - immer noch unter dicken Wolken - den Sattel zwischen dem Kleinen Traithen, den wir heute jedoch nicht besuchen, und dem Großen Traithen, den wir sogleich ansteuern.


  4. Die nächsten 20 bis dreißig Minuten haben es nun in sich. Über oftmals recht glitschigen Fels führt der Pfad steil hinauf zum 1854 m hohen Gipfel des Großen Traithen, dem höchsten - aber immer noch in Wolken gehüllten - Punkt unserer heutigen Wanderung. Von einer früheren Begehung her weiß ich, welch herrliche Sicht man von diesem Gipfel aus haben kann.


  5. Wir sehen nur mit Mühe unser nächstes Ziel, den Weg über das Unterberger Joch (1829 m, ohne Gipfelkreuz) zum Steilner Joch (1748 m, mit Gipfelkreuz), eine unschwere, sehr schöne, etwa einstündige Gratwanderung. Erst allmählich klart es auf und nun zeigt sich auch der Brünnstein.


  6. Auf dem weiteren - offenkundig eher selten begangenen - Weg zum Brünnstein geht es jetzt eine gute dreiviertel Stunde nur noch bergab, etwa 400 hm ab dem Steilner Joch. Die Wolken sind zum größten Teil verschwunden, der Brünnstein zeigt sich klar und deutlich. Zwischendurch gehen aber auch immer wieder mal Fenster zum Trainsjoch hinüber auf.


  7. Nun liegen nochmals etwa 60 bis 70 Minuten bis zum Brünnsteingipfel vor uns. Auf dem breiten Forstweg nähern wir uns allmählich der Südwand des Berges, über den gleich nach dem Brünnsteinhaus der bekannte, gut gesicherte Dr. Julius-Mayr-Klettersteig zum Gipfel hinaufführt. Eine besondere Attraktion ist dabei der enge Felsendurchstieg.


  8. An schwierigen Stellen bietet der Julius-Mayr-Klettersteig dem Wanderer kurze Leiterstücke, während ansonsten lediglich ein Seil die nötige Hilfestellung leistet. Auf dem Gipfel schließlich erwarten uns bereits sehr viele Wanderer. Auch wir machen hier eine längere Rast, ehe wir in eineinviertel bis eineinhalb Stunden zurück zur Rosengasse gelangen.


  9. GPS-Karte
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  10. Höhenprofil
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