unterwegs

Trainsjoch

Aus dem Ursprungtal über die Mariandlalm auf das Trainsjoch

  1. An der Straße von Bayrischzell nach Kufstein finden wir etwa einen Kilometer nach der ehemaligen Grenzstation unseren Ausgangspunkt. Die erste viertel Stunde geht es entlang dem Trockenbachtal auf einer wenig attraktiven durch den Wald führenden Schotterstraße bergauf.


  2. Als uns ein Wegweiser eine Möglichkeit aufzeigt, der Schotterstraße zu entkommen, nutzen wir die Gelegenheit und erreichen etwa 20 Minuten später die untere Trockenbachalm. Wir passieren diese Almhütte auf ihrer linken Seite und wandern weiter aufwärts zur Jausenstation "Mariandlalm".


  3. Etwa eine Stunde vom Parkplatz entfernt erreichen wir die Mariandlalm, wo wir uns zwischen zwei Wegalternativen entscheiden können, flacher gerade aus oder etwas steiler links. Auf dem flacheren Weg werden wir später zurückkommen, jetzt aber biegen wir mutig nach links oben ab. Zunächst geht es noch gemäßigt steil aufwärts, doch erst auf der Höhe des Kammes, der zum Nesselberg führt, gönnt uns der Berg eine Verschnaufpause.


  4. Nachdem es sogar nochmal kurz bergab ging, wird es dann schlagartig anstrengender. Der Weg zieht uns etwa 20 Minuten recht geradlinig nach oben. Wir mögen es so, ist gut für die Beinmuskulatur und wir gewinnen so rasch an Höhe.


  5. Die letzte viertel Stunde geht es nun wieder deutlich bequemer am Grat entlang. Ein wenig auf und ab führt uns der Weg durch Latschenfelder hindurch zum Gipfel.


  6. Die Fotos können über die heute nur mäßige Sicht nicht hinwegtäuschen. Dennoch freuen wir uns über unsere Nachbarn im Nordosten (Großer Traithen, Bild a) und Osten (Brünnstein, Bild b). Nach Südosten zu schaut etwas verschämt auch der wilde Kaiser aus den Wolken heraus zu uns herüber. Das Panorama im Westen können wir auch noch beim Abstieg bewundern.


  7. Um nicht den gleichen Weg zurückzugehen, verlassen wir den Gipfel in südöstlicher Richtung (von Nordwesten her haben wir ihn erreicht). Dabei überrascht uns der Berg im ersten Abschnitt zum Teil mit richtigen Holztreppen. Wenn die Stufen mal glitschig nass sind, dann dürfte das ein recht "lustiger" Abstieg werden.


  8. Nach gut 20 Minuten erreichen wir den Sattel am Ascherjoch. Dort begrüßt uns recht freundlich das Hintere Sonnwendjoch und wer genau hinschaut, erahnt auf dem linken Bild auch noch den Guffert. Bequem geht es nun über die Mariandlalm zurück zu unserem Ausgangspunkt.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil