unterwegs

Seekarkreuz

Von Hohenburg bei Lenggries zu Seekarkreuz und Spitzkamp

  1. Wenige hundert Meter nach dem Parkplatz in Hohenburg geht die asphaltierte Straße in einen breiten Wanderweg über. Zunächst geht es, der Morgensonne entgegen, etwa eine viertel Stunde über freies Gelände, ehe wir den Wald erreichen. Ein markantes Kreuz am Wegesrand ist nicht zu übersehen, ebenso, dass wir erst Ende März haben, es liegt noch reichlich Schnee.


  2. Ungefähr eine halbe Stunde führt uns der Forstweg im Wald den Mühlbach hinauf. Dann zeigt uns ein Wegweiser kurz nach der Brücke (linkes Bild) den Weg zum Sulzersteig. Weitere Schilder bestätigen uns bald, dass wir auf dem richtigen Weg hin zur Lenggrieser Hütte sind.


  3. Dass der Sulzersteig ein vom DAV bestens präparierter Weg ist, kann man dieses Mal nicht erkennen, wir sehen lediglich Spuren im Schnee, die uns zügig bergauf leiten.


  4. Etwa eine dreiviertel Stunde brauchen wir für den Sulzersteig, ohne Grödeln hätte es wohl etwas länger gedauert. Oben empfängt uns in strahlendem Sonnenlicht die noch tief verschneite Seekaralm.


  5. 10 Minuten brauchen wir von der Seekaralm zur Lenggrieser Hütte, an der nur ein schmaler Pfad zwischen hohen Schneewänden vorbeiführt. Der dortige Blick Richtung Zugspitze ist ein regelrechter Klassiker, ein "Muss" für den Fotografen.


  6. Der weitere Weg zum Seekarkreuz ist unspektakulär (einige Bergblicke ausgenommen). Er führt problemlos etwa 20 Minuten aufwärts durch den Bergwald, an dessem Ende das Seekarkreuz schon auf uns wartet. Noch ungefähr 10 Minuten und wir sind am Gipfel (1601 m), der uns mit einer herrlichen Aussicht nach allen Seiten verwöhnt.


  7. Nach einer kurzen Trink- und Verschnaufpause richtet sich unser Blick nach Nordosten. Der ungefähr 30 Minuten entfernte Spitzkampgipfel scheint weitgehend schneefrei zu sein, der könnte noch mitgehen.


  8. Die letzten Meter zum Spitzkamp führen über Schnee. Nur eine einzelne, einsame menschliche Spur kann ich ausmachen. Recht viele Besucher wird der Berg die letzten Tage also nicht gehabt haben. In Richtung Auerkamp entdecke ich nicht mal einen einzigen Fußstapfen, so dass ich auf die Gratwanderung rüber zum Ochsenkamp keinen weiteren Gedanken verschwende. Ich genieße auch so die herrliche Aussicht.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil