unterwegs

Seekarkreuz - Ochsenkamp

Von Hohenburg über das Seekarkreuz zum Ochsenkamp

  1. Von Hohenburg (bei Lenggries) geht es die erste dreiviertel Stunde auf einem breiten Forstweg entlang, anfangs kaum ansteigend über freies Gelände, dann allmählich steiler werdend im Wald. Schließlich erreicht man eine beschilderte Abzweigung zur Lenggrieser Hütte. Ich nehme den angebotenen Weg dankbar an, wenngleich auch die Forststraße (auf längerem Weg) zum selben Ziel führen würde.


  2. Auf dem neuen Streckenabschnitt erreicht man schon bald den Sulzersteig, einen gut begehbaren, stellenweise wohl erst in jüngster Zeit neu präparierten Waldpfad, der den Wanderer relativ steil nach oben führt. Eine dreiviertel Sunde sollte man für den Sulzersteig schon einplanen.


  3. Am Ende des Sulzersteigs kommt man wieder an die Sonne. Man hat nun die Alm am Fuße des Seekarkreuzes erreicht. Bis zur Lenggrieser Hütte geht man - ziemlich eben - noch etwa 10 Minuten. Dort hält man sich links und geht gleich wieder in den Wald. Der auch hier gut präparierte Weg führt nun - malerisch durch meterhohes Farngestrüpp hindurch - wieder aufwärts.


  4. Etwa 15 bis 20 Minuten steigt man auf dem Waldweg empor, sollte sich aber genügend Zeit für den Panoramablick runter Richtung Jachenau nehmen. Schließlich kommt man aus dem Wald heraus und erreicht in einer weiteren guten viertel Stunde den Gipfel des Seekarkreuzes.


  5. Auf dem grasbewachsenen Gipfel des Seekarkreuzes (1601 m) hat man rundum einen herrlichen Ausblick in die verlockende Welt der Berge, so sieht man z.B. im Westen sehr schön zur Benediktenwand. Sehr viel näher liegen mir aber die Gipfel der drei Kampen im Nordosten (im Bild rechts gleich links vom Brandkopf). Nach einer nur kurzen Rast verlasse ich den ersten Gipfel der heutigen Tour auch schon wieder.


  6. Der Anstieg zum Spitzkamp (1603 m) erweist sich als interessanter und recht gut gesicherter Klettersteig. Da der Weg an mehreren Stellen deutlich ausgesetzt ist, sollte man jedoch auf keinen Fall übermütig und unvorsichtig werden. Der Gipfel mit eigenem Gipfelkreuz liegt etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde vom Seekarkreuz entfernt.


  7. Vom Spitzkamp (1603 m) bringt mich eine sehr schöne Gratwanderung über den Auerkamp (1607 m, ohne Gipfelkreuz) bis hinüber zum Ochsenkamp (1595 m, mit Gipfelkreuz). Zumindest bis zum Auerkamp sollte man trittsicher und nach Möglichkeit auch schwindelfrei sein. Wer die fantastischen Ausblicke genießen möchte, sollte dazu besser stehen bleiben, um anschließend wieder auf jeden Schritt genau zu achten.


  8. Durch die Blume lädt mich der Hirschberg zu einem neuen Besuch ein. Während des zwanzigminütigen Abstiegs vom Ochsenkamp zum Hirschtalsattel macht auch der Fockenstein sehr intensiv Werbung in eigener Sache. Vom Hirschtalsattel geht es dann auf der Forststraße in etwa einer Stunde (schnelle Gangart vorausgesetzt) zurück nach Hohenburg.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil