unterwegs

Seebergspitze

Die Seebergspitze über Pertisau am Achensee

  1. Eine traumhafte aber etwas anstrendende Wanderung führt von Achenkirch auf einem Rundweg über die Seekarspitze und die Seebergspitze. Von der Seekarspitze (Bild a im Rückblick) führt eine interessante Gratwanderung rüber zur Seebergspitze (Bild b). Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Ausdauer sind aber unerlässliche Voraussetzungen für die Rundwanderung über die beiden Schwesterberge westlich des Achensees.


  2. Bezaubernde Ausblicke über den Achensee rüber zum Rofan (nur noch angeschnitten auf Bild a) und zum südlich anschließenden Ebner Joch garnieren die Wanderung entlang des Grates zwischen Seekarspitze und Seebergspitze.


  3. Mal links, mal rechts des Grates auf zum Teil etwas ausgesetztem und manchmal auch steilem Pfad wandernd verlieren wir bis zum tiefsten Punkt ca. 140 Höhenmeter. Da ein Weg runter zur Pasillalm abzweigt, gäbe es jetzt noch eine Möglichkeit, dem nun folgenden sehr steilen Aufstieg zur Seebergspitze auszuweichen. Wer sich bislang schon etwas unsicher oder überangestrengt gefühlt hat, der sollte über diese Option nachdenken.


  4. Sehr steil und stellenweise ausgesetzt geht es nun ab dem tiefsten Punkt der Gratwanderung etwa 170 Höhenmeter hinauf zum Gipfel der Seebergspitze. Der Weg führt nicht immer einfach zu erkennen über felsigen Untergrund, eine wertvolle Hilfe sind die zahlreichen rot-weiß-roten Markierungen.


  5. Nach einigen vergossenen Schweißtropfen erwartet den Wanderer auf der Seebergspitze ein großes Gipfelkreuz mit einem Edelweißmotiv. Etwa eine Stunde benötigt man für den Übergang von der Seekarspitze, die sich im Rückblick mitsamt dem langen Grat eindrucksvoll präsentiert. Weit im Hintergrund sieht man links der Seekarspitze Schönberg, Kampen, Ross- und Buchstein und Hirschberg; rechts davon zeigen sich die Blauberge und dahinter der Risserkogel.


  6. Eine größere Wandergruppe macht deutlich, dass der Platz auf dem Gipfel der Seebergspitze endlich ist. Ich finde aber ein Plätzchen, an dem ich die Rundumsicht genießen kann. Schließlich verlasse ich den Gipfel mit Blick zum Karwendel (gut auszumachen ist das Gamsjoch) nach Westen zu. Bild b) zeigt, dass es auch jetzt wieder recht steil hergeht.


  7. Teilweise durch Latschenfelder hindurch führt der Weg auf oft recht schmierigem Untergrund hinab zum Pasill-Sattel. Dort zweige ich nach rechts ab, um in etwa einer viertel Stunde die Pasillalm zu erreichen. Die vielen Steinhaufen auf der Almwiese sind übrigens von menschlicher Hand aufgeschlichtet und zeugen vom Fleiß sogenannter "Putzer" früherer Jahre.


  8. Zwischen den Almgebäuden der Pasillalm hindurch bringt mich ein verträumter Pfad mit zum Teil kräftigem Gegenanstieg entlang der Seekarspitze rüber zur Seekaralm. Von dort führt der bequemere Weg entlang der Forststraße in ca. einer Stunde runter nach Achenkirch. Wer es kürzer aber sehr viel steiler mag, auch für den ist eine Wegalternative geboten.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil