unterwegs

Schulterberg

Auf teils verschlungenen Pfaden zum Schulterberg

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  1. Kurz vor Achenwald (bei Achenkirch) finde ich eine Abzweigung in einen Forstweg, an dem ich auch mein Fahrzeug abstellen kann. Kein Hinweisschild deutet irgendein Wanderziel an, aber laut meiner Wanderkarte müsste es so passen. Gemächlich bringt mich der nüchterne Forstweg allmählich weiter nach oben, so dass irgendwann der Lärm der Bundesstraße verstummt.


  2. Vergeblich suche ich irgendwelche Markierungen. Ich kann lediglich einige Male lesen, dass ich mich auf einer Forstraße befinde. Wer hätte das gedacht?! Als mir diese Wegegabelung (Bild a) entgegen kommt, entscheide ich mich nach kurzem Kartenstudium für rechts. Kurz darauf passiere ich eine große Hütte.


  3. Eine Weile geht es noch auf einem Forstweg dahin, der sich jedoch bald schon fast in Nichts auflöst. Nun hilft mir auch meine Wanderkarte (Maßstab 1:40000) kaum noch weiter. Eine Weile kann ich mich noch an die überwachsenen Spuren halten, die einst ein Traktor hinterlassen hat, doch bald schon habe ich Mühe, überhaupt noch eine Spur zu erkennen. Notfalls müsste ich mich halt mit Hilfe meines GPS-Gerätes zurückleiten lassen.


  4. Nachdem ich plötzlich wieder auf eine Forststraße stoße, wandere ich einige hundert Meter auf ihr entlang. Als diese Straße aber zu deutlich nach unten führt, schlage ich mich wieder seitlich in die Büsche. Einen Pfad kann ich streckenweise erahnen und die Richtung scheint auch zu stimmen. Schließlich komme ich an eine steil abfallende Böschung. Irgendwo finde ich eine Abstiegsmöglichkeit und quere das trockene Bachbett.


  5. Nach dem trockenen Bachbett ist es nicht mehr weit bis zur Schulteralm. Ich passiere zuerst die tiefer gelegene Hütte und kurz vor dem Hochleger biege ich nach rechts ab zum Schulterberg.


  6. Beim nun recht gemütlichen kurzen Aufstieg zum Schulterberg sehe ich im Rückblick links neben dem Juifen die Marbichlerspitze. Der Weg ist wenig steil, jedoch meist der Sonne ausgesetzt.


  7. Am Gipfel erwartet mich anstelle eines Gipfelkreuzes eine Messstation der "Forstlichen Bundesversuchsanstalt Wien". Faszinierender als diese Anlage ist jedoch der Ausblick auf diesem nur 1686 m hohen Berg. Dabei beeindruckt nichts mehr als der massige Juifen gleich gegenüber.


  8. Trotz der heute eher mageren Sichtverhältnisse sind eine Reihe guter Bekannter deutlich auszumachen. Nach Norden zu sind das z.B. Schönberg, Kampen, Ross- und Buchstein, Hirschberg und Leonhardstein. Im Osten präsentiert sich eindrucksvoll der Guffert, der besonders auf dem Rückweg mehrfach markant zwischen den Bäumen hervorlugt.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil