unterwegs

Schoenberg

Von Bayerwald über das Seekarkreuz zum Schönberg

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  1. Von Bayerwald kommend führt der Weg zum Schönberg nicht zwingend auf den Rossstein, doch wer kann da schon widerstehen! Eine genauere Beschreibung findet man hier. Nach dem obligatorischen Foto von der Tegernseeer Hütte am Fuße des Buchsteins halte ich mich heute nicht länger auf dem Gipfel auf. Über die recht unwegsame Westflanke, die keinerlei Seilsicherungen aufweist, verlasse ich den Rossstein wieder, den Schönberg schon im Auge.


  2. Nach dem Abstieg vom Rossstein führt mich der normale Wanderweg von Bayerwald an den Rosssteinalmen vorbei. Gleich danach verlasse ich den Weg wieder und steige hinauf zur knapp 1600 Meter hohen Hochplatte. Diese hat zwar kein Gipfelkreuz, bietet aber einen wunderbaren Blick zurück zum Ross- und Buchstein und nach Westen (Bild b) Richtung Schönberg und Seekarkreuz. Auf der auf dem gleichen Bild gut erkennbaren Straße werde ich meinen Weg nach dem Abstieg fortsetzen.


  3. Einige hundert Meter folge ich der gut ausgebauten Forststraße, um an einer beschilderten Stelle Richtung Mariaeck nach rechts abzuzweigen. Trotz eines Warnschildes geht es zunächst ganz harmlos und wenig anstrengend durch Wälder und über Wiesen. Etwas nachdenklich werde ich allerdings als ich (Stand Mai 2003) auf ein weiteres Warnschild stoße. Der Hinweis auf Zeitgenossen, die Sicherungen mutwillig zerstören, ist schwer verdaulich.


  4. Bald schon führt der bisher bequeme Pfad recht steil über felsiges Terrain. Ich kann deutlich sehen, dass hier mal eiserne Stufen den Aufstieg erleichtert haben. Ob an einigen sehr ausgesetzten Stellen (Bild b) früher mal Seilsicherungen angebracht waren, weiß ich nicht, ich hätte sie aber dankbar angenommen.


  5. Das problematische Wegstück liegt nun hinter und das Seekarkreuz ganz nah und friedlich vor mir. Vom Gipfel aus genieße ich einen fantastischen Blick Richtung Ross- und Buchstein. Zudem sehe ich, dass sich rechts von der Rauhalm so etwas wie eine kleine Straße nach oben zu ziehen scheint. Dort will ich meinen Rückweg suchen.


  6. Das Sträßlein nach der Rauhalm entpuppt sich als recht schlammiger Pfad, der sich bald schon in einer sumpfigen Wiese in Nichts aufzulösen scheint. Etwas umherirrend suche ich nach einem möglichen Weg Richtung Schönberg und finde schließlich den Trampelpfad, den ich rüber zum Seekarkreuz genommen habe. Gleich darauf komme ich an eine Stelle, an der fast unmerklich ein schmaler, z.T. recht romantischer Pfad hinauf zum Schönberg führt.


  7. Die letzten Höhenmeter geleitet mich der Schönberg über seinen grasbewachsenen Hang. Oben erwartet mich ein recht geräumiges Gipfelplateau mit einem ausgedehnten Acker voller Sauerampfer, jedoch kein Gipfelkreuz. Ehe ich mich auf die Suche nach dem Kreuz mache, werfe ich rasch noch einen Blick rüber zum Seekarkreuz, an das sich die Kampen anschließen.


  8. Nach Nordwesten zu, mit Blick runter ins Isartal, finde ich schließlich das etwa 60 Höhenmeter unterhalb des eigentlichen Gipfels gelegene Kreuz. Warum hier und nicht oben? Platz wäre dort genug. Während des Abstiegs vom Schönberg habe ich dann nochmals die wunderbare Kulisse vom Ross- und Buchstein, den Blaubergen und dem Guffert vor Augen.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil