unterwegs

Rofan - Rofanspitz

Rofanspitz, Sagzahn und Vorderes Sonnwendjoch im Rofan

rofanspitz, sagzahn, vorderes sonnwendjoch, erfurter hütte

  1. Schon an der Bergstation der von Maurach am Achensee heraufführenden Großkabinenseilbahn empfängt mich bei strahlender Morgensonne eine bezaubernde Landschaft. Ich halte mich schräg rechts, der Weg 401 soll mich zur Rofanspitze bringen. Auch wenn es teilweise über felsiges Gelände geht, ist es bis hierher keine schwierige Wanderung.


  2. Nach 20 bis 30 Gehminuten taucht rechts neben den markanten Rossköpfen auch schon ein grasbewachsener Bergrücken auf, der auf seinem südlichen (rechten) Ende die Rofanspitze trägt. Nach der Gruberscharte blinzelt ganz verträumt der kleine Grubersee zu mir herauf.


  3. Ist die Südseite der Rofanspitze auch ein Grashang, so erhebt sich doch der Gipfel als felsiger Block, den ich eine Stunde (es geht vermutlich auch gemütlicher) von der Bergstation entfernt erreiche. Ich weiß zunächst gar nicht recht, in welche Richtung ich zuerst schauen soll. Der Guffert macht jedenfalls auch von hier aus eine sehr gute Figur.


  4. Nach Osten zu erkenne ich hinter dem Inntal das Kaisergebirge. In südöstlicher Richtung sehe ich schon meine nächsten Ziele, den an einen Schiffsbug erinnernden Sagzahn und schließlich dahinter das Vordere Sonnwendjoch. Ich halte mich auf der Rofanspitze auch nicht lange auf und mache mich wieder auf den Weg.


  5. Der Sagzahn ist durchaus ein kleines Hindernis auf dem Weg zum Vorderen Sonnwendjoch. Man kann ihn zwar umständlich umgehen, aber die Variante über den gut mit Stahlseilen versicherten Klettersteig über die Felswand hat für den trittsicheren und schwindelfreien Bergfreund schon seinen Reiz. Auf dem Gipfel (ca. 25 Minuten von der Rofanspitze entfernt) sieht das dann gleich wieder ganz harmlos aus. Ich bleibe nicht lange, das Vordere Sonnwendjoch wartet bereits auf mich.


  6. Der folgende Weg zum Vorderen Sonnwendjoch ist nicht schwer, bei flottem Schritt ist er vom Sagzahn aus in 20 Minuten zu schaffen. Das Vordere Sonnwendjoch empfängt mich mit einem mächtigen Gipfelkreuz aber auch mit einer Unmenge Schafsdreck. Doch die herrliche Sicht macht den Naturdünger schnell vergessen.


  7. Zwischen all dem Schafsmist finde ich auf einem Felsbrocken eine Sitzgelegenheit und genieße die Aussicht, z.B. tief hinein ins Zillertal. Der anschließende Rückweg führt mich wieder über den Klettersteig am Sagzahn und dann unterhalb des Gipfels entlang der Rofanspitze. Da ich nicht sofort zur Bergstation zurück will, entscheide ich mich für einen Weg, der an den Rossköpfen vorbei über das Spieljoch führt.


  8. Der Weg zum Spieljoch ist teilweise etwas ausgesetzt und an einigen Stellen mit Seilen versichert. Vom Spieljoch aus habe ich einen herrlichen Blick rüber zum Hochiss, dem höchsten Berg des Rofangebirges. Links neben dem Gschöllkopf, sehe ich auch schon die Bergstation der Seilbahn, die mich bald wieder nach Maurach hinunterbringen wird.


  9. GPS-Karte
    derzeit nicht verfügbar

  10. Höhenprofil
    derzeit nicht verfügbar