unterwegs

Rechelkopf (Gaißach)

Über Gaißach zum Rechelkopf

rechelkopf, gaißach

  1. Zwei kleine Parkplätze stehen uns für die kleine Runde über den Rechelkopf zur Auswahl, wir wählen den nördlichen. Nur ein paar hundert Meter geht es zunächst recht flach auf Asphalt, ehe uns die ungeteerte Forststraße gemächlich nach oben führt. Ein kurzer Seitenblick streift über die malerische Moorlandschaft hinweg nach Gaißach.


  2. Ziemlich unspektakulär gibt sich die wenig attraktive Straße. Nach knapp einer Stunde kommen wir an eine Art Kreuzung. Von rechts kommt ein Pfad herauf (wir werden ihn zum Abstieg benutzen) und nach links zweigt ein beschilderter Abkürzer zur Schwaigeralm ab.


  3. Wir entscheiden uns für diesen Abkürzer, der sich als schlecht präparierter Forstweg entpuppt. Wenig Begeisterung kommt auf, als wir über eine Ladung zerbrochener Dachziegel gehen "dürfen". Der Abkürzer ist aber nicht lang und erreicht kurz vor der Schwaigeralm wieder die Straße. Wenige Meter später biegen wir jedoch rechts ab und umgehen somit die Alm. Eine viertel Stunde später kommen wir an eine weitere Weggabelung (Bild b). Links geht die etwas unschöne Straße weiter und rechts läuft fast parallel dazu ein Fußweg.


  4. Natürlich entscheiden wir uns für den Fußweg, der fast wie in einem Treppenhaus etwa zwei Minuten über zahllose Holzstufen führt (Bild links), um dann wieder die nun schmäler werdende und in einen Pfad auslaufende Straße zu erreichen. Nochmals gut fünf Minuten später zweigen wir dann nach links ab (Bild b). Ein Hinweisschild zum Rechelkopf hilft uns bei der Entscheidung.


  5. Teils über weitere Stufen, teils über etwas rutschige Holzplanken hinweg, die uns über sehr feuchten Untergrund geleiten, nähern wir uns dem Gipfel des Rechelkopfes. Wer es vom Parkplatz bis hierher in gut eineinhalb Stunden schaffen will, muss sich nicht übermäßig beeilen. Wie das Titelbild erkennen lässt, ist der Gipfel mehr ein Grasbuckel mit Holzkreuz, vergleichbar mit Heiglkopf und Zwiesel.


  6. Trotz seiner geringen Höhe ist der Rechelkopf (bei besserem Wetter) ein attraktiver Aussichtsberg, der übrigens gerne auch von Marienstein aus über die Sigritzalm erwandert wird. Von Südosten bis nach Westen zeigen sich uns verschiedene Gipfel. Bei Bild a) geht der Blick in Richtung Fockenstein, in Bild b) hinüber zur Bendiktenwand.


  7. Auf dem Rückweg nehmen wir nun eine beschilderte Abzweigung zur Schwaigeralm, die uns kurz darauf gemeinsam mit der dunklen Holzkapelle empfängt.


  8. Den unschönen Abkürzer meiden wir auf dem weiteren Abstieg und bleiben auf der Forststraße. Wie schon erwähnt (Punkt 2) biegen wir dort, wo Abkürzer und Forststraße wieder zusammen kommen nach links in einen teilweise recht steilen Waldpfad ab. An Stellen, an denen wir aus dem Wald herauskommen, genießen wir einen schönen Blick rüber zu Zwiesel, Heiglkopf und Blomberg. Schließlich erreichen wir am südlichen Parkplatz wieder die Asphaltstraße, die uns in etwa zehn Minuten zurück zum Fahrzeug bringt.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil