unterwegs

Ochsenkamp (über Fockenstein)

Wiessee - Fockenstein - Ochsenkamp - Auerkamp - Spitzkamp - Seekarkreuz - Lenggrieser Hütte

Wiessee, Fockenstein, Ochsenkamp, Auerkamp, Spitzkamp, Seekarkreuz, Lenggrieser Hütte

  1. Ausgehend vom Söllbachtal in Bad Wiessee führt der Weg zuerst zur Auer Alm (laut Wegweiser eineinhalb Stunden, lässt sich leicht unterbieten). Etwa zehn Gehminuten später führt ein beschilderter Pfad neben einer Wegkapelle nach rechts aufwärts in den Wald hinein, anfangs recht schlammig, dann aber auch wildromantisch.


  2. Der Weg wird in Gipfelnähe zunehmend felsiger. Oben, auf dem höchsten Punkt, genießt man einen schönen Rundumblick, der auch die nächsten Ziele, vom Ochsenkamp bis rüber zum Seekarkreuz, umfasst. Von der Auer Alm aus sollte man 40 bis 60 Minuten bis zum Fockensteingipfel einplanen.


  3. Da noch ein längerer Weg vor mir liegt, ist der Aufenthalt auf dem Fockenstein nur kurz. Der Abstieg über die Südwestseite bietet reizvolle Ausblicke. An der Neuhüttenalm halte ich mich rechts. Eine kurze Zeit glaubt man, direkt auf den Hirschberg zuzugehen.


  4. Ein recht kurzweiliger Weg bringt den Wanderer in einer dreiviertel bis ganzen Stunde vom Fockenstein zum 340 Meter tiefer gelegenen Hirschtalsattel. An der einsamen Fichte am Rande der Rechtskurve steigt man über den Zaun und marschiert geradewegs auf den Berghang zu.


  5. Nun geht es die nächste gute halbe Stunde (meinetwegen auch länger) auf engem, felsigem Pfad recht steil hinauf zum 371 Meter höher gelegenen Gipfel des Ochsenkamp. Wer das Steigen mag, für den ist das der richtige Weg.


  6. Auf dem Gipfel des Ochsenkamp (Bild a), obwohl nur 1595 m hoch, hat man einen schönen Ausblick sowohl runter zum Tegernsee, als auch auf die umliegenden Berge, natürlich auch zurück zum Fockenstein. Mich interessiert aber v.a. die Blickrichtung über den Grat der drei Kampen (Bild b).


  7. Da ich noch nicht mal die Hälfte meiner heutigen Gehzeit hinter mir habe, breche ich nach einer kurzen Ess- und Trinkpause auch schon wieder auf. Mich erwartet eine interessante, etwa 30-minütige Gratwanderung vom Ochsenkamp über den Auerkamp zum Spitzkamp. Je mehr man sich dem Spitzkamp und seinem Gipfel nähert, desto besser sollte man auf seine Tritte achten. Zum Genießen der Aussicht empfiehlt es sich dann doch, einen kurzen Halt einzulegen.


  8. Beim Abstieg vom Spitzkamp ist Vorsicht geboten, es handelt sich um einen, wenn auch gut gesicherten, Klettersteig. Es eilt ohnehin nicht, das Seekarkreuz ist kaum eine halbe Stunde entfernt. Anschließend führen mich weitere 20 Minuten hinunter zur Lenggrieser Hütte. Von hier aus geht es in wenigstens zwei Stunden über den Hirschtalsattel, den Stinkergraben (Schwefelwasserstoff-Geruch!) und das Söllbachtal zurück zum Ausgangspunkt.


  9. GPS-Karte
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  10. Höhenprofil
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