unterwegs

Latschenkopf

Brauneck - Latschenkopf - Hinterer Kirchstein

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  1. Die frühe Morgensonne im Rücken beginne ich meine Wanderung am Parkplatz der Brauneck-Seilbahn bei Lenggries. Der bald schon steil werdende Weg führt mich etwas rechts (nördlich) der Seilbahntrasse anfangs meist durch den Wald nach oben.


  2. Ob über die Reiseralm oder ausschließlich über die Forststraße macht keinen großen Unterschied. In jedem Fall bekommt man nach einer dreiviertel bis ganzen Stunde erstmals Blickkontakt zum Brauneckgipfel. Der letzte Wegabschnitt zum Brauneck ist dann endlich ein richtiger Bergpfad.


  3. Nach eineinhalb bis zwei Stunden passiert man die Bergstation der Seilbahn und erreicht wenige Minuten später (leider auf richtigen Treppenstufen) den Gipfel des Braunecks. Ich bin noch vor der ersten Seilbahn angekommen und genieße für einige Augenblicke den schönen Ausblick und noch mehr die Ruhe. Nach Westen zu sehe ich dann schon mein nächstes Ziel, den Latschenkopf.
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  4. Der Weg vom Brauneck zum Latschenkopf bringt mich um etwa 150 Meter weiter nach oben. Durch das mehrfache Auf und Ab muss ich aber deutlich mehr Höhenmeter überwinden. Wer einen Blick dafür hat, der wird sehen, dass der Gelbe und noch mehr der Ungarische Enzian die sommerlichen Hänge am Brauneck bedecken. Beide Pflanzenarten sind natürlich geschützt und können nur Beute für den Fotoapparat sein!


  5. Der letzte Teil des Weges (Große Höhenwanderung) erfordert keinen größeren Anstieg mehr. Einige Marterl am Wegrand erinnern an einzelne unglückliche Wanderer, die hier vom Blitz erschlagen worden sind. Zum Glück ist das Wetter heute recht stabil und ich erreiche (vorbei am Vorderen Kirchstein) etwa eine Stunde ab dem Brauneck den Latschenkopfgipfel. Ein Gipfelkreuz gibt es hier erst seit 2009, den herrlichen Ausblick rüber zur Benediktenwand jedoch schon länger.


  6. Beim Abstieg vom Latschenkopf macht noch der Hintere Kirchstein mit seinem Gipfelkreuz auf sich aufmerksam. Man kann aus der Ferne deutlich sehen, dass ein schmaler Pfad zu diesem felsigen Gipfel führt. Der Weg dorthin ist nicht eigens ausgeschildert und wird derzeit (anno domini 2005) augenscheinlich von den Latschen zurückerobert. Ich komme aber ganz gut voran und erreiche in etwa 20 Minuten ab der Abzweigung den Hinteren Kirchstein mit seinem gigantischen "Bene-Blick".


  7. Nach meinem kurzen Abstecher zum Hinteren Kirchstein geht es weiter bergab und gleich nach der Passage des markanten Felsspaltes erreiche ich die Abzweigung zur Benediktenwand. Da ich letzen Endes aber nach Lenggries zurück muss, entscheide ich mich heute gegen die Benewand und schlage den Rückweg zur Bergstation ein.


  8. Ab der Weggabelung zur Benediktenwand erreiche ich in etwa 20 Minuten den Idealhang, von dem aus ich bereits mein heutiges Endziel, die Seilbahn-Bergstation, sehe. Bis dorthin hat man noch einige Höhenmeter Gegenanstieg zu bewältigen und man sollte schon nochmal eine halbe bis dreiviertel Stunde an Zeit einplanen.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil