unterwegs

Kampenwand

Seilbahnunterstützt auf die Kampenwand

kampenwand

  1. Mehrere Wege führen auf die Kampenwand, nicht den höchsten aber wohl bekanntesten Berg im Chiemgau. Wir wählen den bequemsten Weg und lassen uns erst mal von Aschau aus mit der Seilbahn ca. 750 Meter höher hinauf bringen. Von der Seilbahnbergstation wandern wir also los. Zunächst passieren wir die nur ca. 150 m entfernte Sonnen Alm (Bild a) und schon wenige Minuten später das etwas abseits gelegene Kreuz der Kampenhöhe (Bild b).


  2. Gleich nachdem wir den höchsten Punkt der Kampenhöhe überschritten haben, laufen wir am markanten Staffelstein vorbei und erreichen nach etwa 20 Minuten ab der Seilbahn-Bergstation die Steinlingalm (Bild b). Bereits kurz vor der Alm biegen wir nach rechts in einen nach oben führenden Bergpfad ab.


  3. An der Steinlingalm hat man einen guten Blick hinauf zum Kreuz auf dem Ostgipfel der Kampenwand. Der Weg führt nur am Anfang über eine Almwiese, um sich bald schon im steiler werdenen Geröllhang vielfach zu verzeigen.


  4. 10 bis 15 Minuten ab der Steinlingalm wird es dann allmählich interessant. Wir müssen uns nun über größere Felsbrocken hinauf arbeiten, finden uns plötzlich in einer richtigen Schlucht (Bild a) wieder und passieren einen relativ engen Felsspalt (Bild b).


  5. Wir sind gedanklich noch mit den vielen Felsbrocken beschäftigt, die wir gerade hinter uns gebracht haben, als plötzlich der Gipfelfelsen mit dem übergroßen Kreuz vor uns auftaucht. Das Kreuz soll ein wahrhaft leuchtendes Symbol für den Frieden sein; dazu werden die (mittlerweile solar betriebenen) Lampen an einigen Tagen im Jahr angeschaltet. Ehe wir uns auf die letzte Etappe zu diesem Kreuz begeben, genießen wir aber noch den Ausblick runter zum Chiemsee.


  6. Eine letzte kleine Prüfung steht uns noch bevor, als wir eine etwas ausgesetzte aber mit einer Stahlkette versicherte Stelle gleich unterhalb des Gipfelfelsens hinter uns bringen. Der Weg zum Gipfel mit seiner hervorragenden Aussicht ist nun so gut wie geschafft. Die höchste Erhebung im rechten Bild ist der östlich gelegene Hochgern.


  7. In westlicher Richtung können wir in ziemlicher Ferne noch den Guffert ausmachen. Als immer mehr Besucher heraufdrängen, verlassen wir den Kampenwandgipfel wieder. Auch während des Abstiegs genießen wir die schöne Aussicht (Bild b), z.B. nach Süden zum Wilden Kaiser, zu Breitenstein und Geigelstein.


  8. Auf dem Rückweg genehmigen wir uns an der Steinlingalm (mit Blick zur Hochries, Bild a) eine Brotzeit, um dann gemütlich zur Seilbahn-Bergstation (Bild b) zurückzuschlendern.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil