unterwegs

Hochgern

Von Unterwössen auf den Hochgern im Chiemgau

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  1. Schon wenige Minuten nach dem Parkplatz endet der asphaltierte Teil des Weges und an der dortigen Wegegabelung ist es ziemlich egal, ob man sich für links oder geradeaus entscheidet. Später wird man allemal mit wunderbaren Fensterlblicken über Unterwössen hinweg rüber zu Geigelstein und Breitenstein belohnt.


  2. Zunächst geht es allerdings etwas eintönig über eine breite Forststraße, doch bieten sich einige gut ausgetretene und wohl empfehlenswerte Abkürzer an. Nach einer gemütlichen Stunde erreicht man schließlich die Agergschwendt-Alm. Ab hier wird der Weg nun schmäler, ist aber weiterhin gut begehbar.


  3. Schritt für Schritt gewinnen wir an Höhe. An einer Linkskurve führt der bislang meist durch einen Wald laufende Weg an einer Diensthütte vorbei. Schließlich verlassen wir den Wald und freuen uns am hellen Licht der Sonne. An heißen Tagen mag es ab hier etwas anstrengender werden.


  4. Kurve um Kurve zieht uns der Weg sanft nach oben und ehe man sich versieht, passiert man zuerst die Enzianhütte und kurz darauf das beeindruckende Hochgernhaus. Wer also seine Brotzeit zu Hause vergessen hat, der sollte hier auf seine Kosten kommen. Das Hochgernhaus sollte man ab der Agergschwendt-Alm in einer Stunde gut erreichen können.


  5. Nach dem Hochgernhaus erinnert der Weg endlich an einen Bergsteig. Recht geradlinig geht es aufwärts und nach 20 Minuten sollte man den Gipfel des Hochgern schon vor Augen haben. In einer halben bis dreiviertel Stunde dürfte man von hier aus das Gipfelkreuz erreicht haben.


  6. Da ich den vielleicht bequemeren Weg entlang des Grashangs wegen eines etwas steilen Schneefeldes meiden möchte, wähle ich die Alternative über die Rückseite des Hanges. Dort erwartet mich ein interessantes Auf und Ab über ein gewaltiges Geröllfeld. Ich denke schon mal darüber nach, dass die Steine alle irgendwann von oben heruntergefallen sein müssen. Ein Treffer wäre wohl nicht nur schmerzhaft.


  7. Der letzte Abschnitt des Weges führt mich nun am Kamm des Grashanges hinauf zum Gipfel des Hochgern. Wie ich gleich sehen kann, gibt es nur etwa 100 Meter entfernt einen fast gleich hohen Nebengipfel, auf dem eine Miniatur-Kapelle meine Aufmerksamkeit auf sich zieht, die sich bei näherer Betrachtung als Behälter für das Gipfelbuch herausstellt. Rechts hinter dem Nebengipfel zeigt sich übrigens der Hochfelln.


  8. Vom Nebengipfel geht es wieder zurück zum Hauptgipfel mit dem großen Kreuz. Von hier aus genieße ich die Rundumsicht und sehe dabei auch einen Teil des Aufstiegsweges, der mich auch wieder nach unten bringen wird. Kein Zweifel: Ich bin gern hoch auf den Hochgern. Mit diesem Wortspiel gewinne ich wohl keinen ersten Preis, aber es drängt sich auf.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil