unterwegs

Hirschberg (winterlich)

Auf dem Winterweg zum Hirschberg

hirschberg, scharling

  1. Schon in Scharling, unserem Ausgangspunkt, zeigt sich hinter dem Wald der schneebedeckte Kratzer, ein Vorgipfel des dahinter verborgenen eigentlichen Hirschbergs. Zunächst jedoch führt uns eine breite Forststraße gut eine Stunde aufwärts.


  2. Immer wieder haben wir einen mehr oder weniger freien Blick auf den Kratzer. An einem Materiallift, der zur Versorgung des Hirschberghauses dient, endet die Forststraße und nun wird es gleich richtig steil.


  3. Schon bald zeigen uns Schilder, dass wir an der Abzweigung Sommerweg/Winterweg angekommen sind. Die Entscheidung fällt leicht, in Richtung des Sommerwegs (gerade aus) führen lediglich ein paar Tierspuren. Also: Winterweg! Zwischendurch lohnt ein Blick zurück Richtung Tegernsee.


  4. Abwechslungsreich aber stellenweise etwas glatt (Grödeln nicht vergessen!!) steigen wir hinauf zum Kratzer. Das letzte Stück ist im Jahre 2002 entschärft worden. Wo der Weg sich jetzt in Serpentinen windet, ging es früher schnurgerade aufwärts (und v.a. auch abwärts!). Im Sommer 2012 war der Winterweg allerdings in einem eher schlechten Zustand.


  5. Der Kratzer besitzt ein eigenes kleines Gipfelkreuz. Wer genau hinsieht, der kann auf Foto b) das Hirschberghaus erkennen, das sich an den Hang dieses Vorberges schmiegt. Gleich dahinter zeigt sich überdeutlich der Ochsenkamp und rechts daneben auch noch der Fockenstein.


  6. Den Kratzer haben wir hinter uns, wir sind nun endlich auf dem letzten Wegabschnitt zum Hirschberggipfel. Wer diesen Berg vom Sommer her kennt, der weiß, dass wir jetzt öfter auch mal über Latschenfelder gehen, die unter dem Schnee verborgen geduldig auf wärmere Zeiten warten.


  7. Etwa eine halbe Stunde ab dem Kratzer und ca. zwei Stunden ab Scharling erreichen wir den Gipfel mit seinem markanten, 2002 erneuerten Kreuz. Auf dem linken Foto können wir das Hirschberghaus erkennen und rechts zeigt sich uns der Hirschberg in seiner ganzen Mächtigkeit.


  8. Obwohl das Wetter schon erkennbar nachlässt, ist die Bergsicht noch recht gut. Nach Norden zu (Bild a) sehen wir das Seekarkreuz, anschließend die drei Kampen und dahinter die Benediktenwand, nach Süden zu (Bild b) Blauberge, Guffert und Rofan.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil