unterwegs

Hirschberg (sommerlich)

Über den Sommerweg zum Hirschberg

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  1. Von Scharling aus geht man auf dem Forstweg etwa eine Stunde bergauf, ehe man spätestens an der Basisstation des Materiallifts den eigentlichen Bergsteig erreicht. Schon ein gutes Stück vorher zeigt sich der Kratzer, hinter dem das Hirschberghaus verborgen liegt. Ab dem Materiallift geht es nur noch auf einem Bergsteig weiter. Als wir die Wahl zwischen einem "Sommer-" und einem "Winterweg" erhalten, entscheiden wir uns für die einfachere Sommervariante, die im Winter wegen akuter Lawinengefährdung nicht zu empfehlen ist.


  2. Man sollte das Hirschberghaus vom Materiallift aus bequem in einer halben Stunde erreichen. Von dort aus hat man einen beeindruckenden Blick sowohl zum Hirschberg als auch zu den Kampen. Hinter dem Hirschberghaus  Foto b) sieht man noch den Fockenstein. Beide Bilder zeigen die Perspektive vom Kratzer aus, einem Vorberg des Hirschbergs, den man leicht mitnehmen kann.


  3. Etwa eine viertel Stunde nach dem Hirschberghaus erreicht man auf sich verzweigendem Weg durch Latschen hindurch den breiten Rücken des Hirschberges und in weiteren 10 bis 15 Minuten den Gipfel des Berges.


  4. Im Rückblick vom Gipfel aus präsentiert sich der Berg nochmals in seiner ganzen Mächtigkeit. Auch wenn hier eine Sommerwanderung beschrieben wird, so zeigt der Vergleich der beiden Bilder, dass der Hirschberg auch im Winter einen Besuch wert ist. Eine eigene Beschreibung dazu findet man hier.


  5. Nun aber gilt unsere ganze Aufmerksamkeit der gebirgigen Nachbarschaft des Hirschbergs: Nach Osten zu der Wallberg und anschließend der Risserkogel mit den vorgelagerten Kletterfelsen (Blankensteine). Weiter südlich faszinieren die Blauberge mit dem dahinter liegenden Guffert. Auch Rofan (rechter Bildrand) und Leonhardstein (bewaldet im Vordergund) sind auf  Foto b) zu sehen.


  6. Noch mehr gegen Süden (Bild a) finden wir den Schildenstein mit dem benachbarten Platteneck, den Unütz und dahinter das Rofan mit Rofanspitze und Hochiss. Weiter nach Westen zu (Bild b) drängen hinter den bekannten Zwillingen Ross- und Buchstein die vielen Gipfel des Karwendelgebirges mit Macht in unser Blickfeld.


  7. Nach Nordwesten zu (Bild a) zeigen sich uns Schönberg und (bei guter Sicht) ebenso die Zugspitze. Auch die Benediktenwand hinter dem Spitzkamp wollen wir in unserer Gipfelschau nicht vergessen (Bild b).


  8. Mit einem letzten Blick auf das Gipfelkreuz (Bild a zeigt, wie es bis 2001 ausgesehen hat) nehmen wir wieder einmal Abschied vom Hirschberg. Bild b) zeigt die Stelle, an der beim Abstieg Sommerweg und Winterweg zusammenfinden.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil