unterwegs

Halserspitz

Rundweg über Siebenhütten auf die Halserspitz

halserspitz, blauberge

  1. Unser eigentlicher Startpunkt ist das beliebte Ausflugsziel Siebenhütten. Man erreicht diese im Sommer bewirtschafteten Almen z.B. vom Großparkplatz bei Wildbadkreuth bequem in einer halben Stunde. Auf der Ostseite der Almen weist uns ein Schild den Weg; zugleich werden wir darauf hingewiesen, dass der letzte Teil des Weges Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Zunächst aber beginnt unsere Wanderung auf einem harmlosen Pfad durch den Wald.


  2. Der Weg erweist sich als sehr abwechslungsreich. Richtung Hohlensteinalm und Weißenbachkopf gewinnen wir anfangs nur gemächlich an Höhe bis das Gelände dann doch deutlich steiler wird.


  3. Obwohl uns die Route lange Zeit durch den Bergwald führt, öffnen sich doch immer wieder Fenster mit faszinierenden Ausblicken, wie z.B. nach Nordosten zum Risserkogel (Biuld a). Nachdem wir auf dem weiteren Weg zwischendurch einige vorher mühsam erkämpfte Höhenmeter wieder eingebüßt haben, schleichen wir uns dennoch unaufhaltsam an die Nordseite der Halserspitz (Bild b) heran.


  4. Nun beginnt der Teil der Wanderung, in dem von uns Schwindelfreiheit und Trittsicherheit verlangt werden. Uns macht der weitere Weg jedoch keine Probleme, dennoch werden wir nicht leichtsinnig.


  5. Etwa zweidreiviertel Stunden sind wir nun von Siebenhütten entfernt als wir schließlich den 1861 m hohen Gipfel der Halserspitz erreichen. Das Wetter ist schön, die Sicht leidlich gut, wir genießen die verdiente Gipfelrast. Von Osten her locken der Bayerische und der Österreichische Schinder.


  6. Schließlich schultern wir unsere Rucksäcke wieder, wir haben noch einen weiten Rückmarsch vor uns. Knapp hundert Meter vom Gipfel entfernt erreichen wir die Stelle, an der wir über die Nordseite den Bergkamm erreicht haben. Jetzt bleiben wir aber auf dem Grat und wandern nach Westen in Richtung Schildenstein. Der kommende Weg, ein Klassiker in den Bayerischen Voralpen, wird uns über die gesamte Kette der Blauberge führen.


  7. Durch schier endlose Latschenfelder hindurch überqueren wir bei mehrfachem Gegenanstieg nacheinander die Karspitz (1800 m), den Blaubergkopf (1786 m), die Blaubergschneid (1786 m) und schließlich die Wichtelplatte (1766 m). Dabei genießen wir die Aussicht sowohl auf die umliegenden Berge als auch tief hinab in die Wolfsschlucht.


  8. Eineinhalb bis zwei Stunden nach unserem Aufbruch vom Gipfel erreichen wir die bewirtschaftete, auf österreichischem Boden liegende Blaubergalm. Ein benachbarter Grasbuckel trägt ein eigenes Gipfelkreuz mit Blick zum südlich gelegenen Guffert. Unser nächstes Ziel ist aber der etwa 30 Minuten entfernte Schildenstein, von dessen Gipfel aus wir den ganzen Blaubergkamm nochmals vor Augen haben.


  9. GPS-Karte
    derzeit nicht verfügbar

  10. Höhenprofil
    derzeit nicht verfügbar