unterwegs

Guffert

Von Steinberg zum Guffert

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  1. Bei Steinberg, ca. 10 km östlich von Achenkirch am Achensee, geht unsere Wanderung bei einer Ausgangshöhe von etwa 1000 Metern los. An die 1200 Höhenmeter bis zur Guffertspitze liegen vor uns. Die erste Stunde führt der stets ansteigende Weg durch einen Wald, so dass man nur am Anfang einen Blick auf das anvisierte Ziel werfen kann.


  2. Wir verlassen den Wald und kommen auf gerölligen Untergrund. Eigentlich erwarten wir nun lockende Blicke rauf zum Guffert, doch zunächst liegt noch dichter Nebel über dem nun steiler werdenden Gelände. Schließlich arbeiten wir uns aber aus dem Dunst heraus und genießen die Ausblicke auf die benachbarten Berge, so z.B. zum Unnütz (Bild b).


  3. Der Weg führt uns nun durch Latschenfelder weiter empor. Dabei ist uns der Guffert schon ein ganzes Stück näher gerückt, mächtig sieht er aus! Nach etwa eindreiviertel bis zwei Stunden sollte man diesen markanten Felsen (Bild b) erreicht haben. Unschwer passieren wir ihn an der Basis seiner steil abfallenden südlichen Wand.


  4. Teilweise etwas weniger steil geht es durch große Latschenfelder weiter bergauf. Ein kurzer Halt für einen Blick zurück ins Rofangebirge ist unbedingt zu empfehlen. Bild b) zeigt, dass das Gelände schließlich felsiger und auch wieder steiler wird.


  5. Locker eingestreute rote Felsmarkierungen weisen uns den Weg nach oben. Schließlich stehen wir vor einem massiven Felsblock, den wir sogleich entschlossen angehen.


  6. So schlimm war das eigentlich gar nicht. Nach etwa drei bis dreieinhalb Stunden Gehzeit sollte man auf dem höchsten Punkt des Guffert, der Guffertspitze, stehen. Bei der heutigen Sicht, z.B. zum Unnütz, ist alle Plackerei sofort vergessen.


  7. Wen wundert es schon, dass der Guffert, dieser aus seiner Umgebung so dominant herausragende Berg, eine derart berauschende Aussicht bietet. Wir genießen die Ausblicke (siehe auch das Panoramabild unter Bergblicke). In Bild a) können wir in der Ferne die Felsmassive des Wilden und des Zahmen Kaisers ausmachen. Schließlich machen wir uns wieder auf den Rückweg, der uns über den benachbarten Guffertstein (Bild b) führen wird.


  8. Nachdem wir schon ca. 350 hm abgestiegen sind, geht es nun nochmals gut 100 hm den Guffertstein hinauf (Bild a), einen markierten Gipfel können wir nicht ausmachen. Schließlich erreichen wir eine beschilderte Kuppe und nun führt uns ein vielfach gewundener, recht ruhiger, aber meist sehr steiler Pfad über das Luxegg (Luxeck) zurück nach Steinberg.


  9. GPS-Karte


  10. Höhenprofil