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Waakirchen, Sachsenkam - Bildstöcke

Bildstöcke in den Gemeinden Waakirchen und Sachsenkam

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Die beiden südlichen Nachbargemeinden von Holzkirchen sind Waakirchen und Sachsenkam. Auch in diesen beiden Gemeinden findet man einige Bildstöcke.

Gemeinde Waakirchen

Die Gemeinde Waakirchen umfasst eine Fläche von 4231 ha. Die ca. 5500 Einwohner verteilen sich dabei auf 7 Ortschaften und eine Reihe von Weilern und Einöden. Obwohl flächenmäßig größer als die östliche Nachbargemeinde Warngau findet man auf dem Gemeindegebiet von Waakirchen kaum halb so viele Bildstöcke.

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Riedern 58

Fährt man von Kreuzstraße an der B318 (Holzkirchen - Tegernsee) Richtung Waakirchen, so überquert man nach einem guten Kilometer die Eisenbahnlinie Holzkirchen - Tegernsee. Unmittelbar nach dem Bahnübergang zweigt rechts ein schmaler Weg zum angrenzenden Hof ab. Am Ende der mitlaufenden Hecke findet man eine hohe, schlanke Tuffsteinsäule mit einem Kreuz mit drei parallelen Querbalken (Hinweis auf Papstkreuz) an der Spitze. Die Säule wird ins 17. Jahrhundert datiert. Von den drei Bildnischen sind zwei lediglich mit rostigen Metallhintergründen ausgekleidet. Lediglich die dritte Nische trägt ein Bildmotiv (den mit der Dornenkrone leidenden Christus).

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Waakirchen (Ortschaft)

Fährt man von Kreuzstraße kommend auf der B472 nach Waakirchen, so findet man kurz nach dem Ortseingang (Miesbacher Straße), noch vor dem großen Oberländer-Denkmal auf der rechten Seite einen gepflegten, kleinen, kapellenförmigen Bildstock.Er befindet sich hinter einem Zaun auf einem Privatgrundstück. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege datiert ihn ins 18. Jahrhundert.

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Am anderen Ortsende Richtung Bad Tölz findet man an der Abzweigung zum Frauenreiter Weg eine alte Tuffsteinsäule aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Säule steht auf privatem Grund. Da sie nur knapp  über die Hecke hinter einem Zaun hervorragt, kann man sie leicht übersehen. Von den drei von außen erkennbaren Bildnischen trägt nur eine ein (schon recht verblasstes) Bildmotiv, möglicherweise den Heiligen Florian.

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Hirschstätt bei Schaftlach

Zweigt man bei der Kapler Alm von der B318 auf die MB7 und fährt Richtung Schaftlach, so kommt man kurz vor dem Bahnübergang an einer Kapelle (St. Sylvester, Freikirchl) vorbei. Gleich nach der Kapelle, noch vor dem Bahngleis, findet man eine Tuffsteinsäule aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Sie trägt nur ein (etwas verblasstes) Bildmotiv.

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Gemeinde Sachsenkam

Sachsenkam, der westliche Nachbar von Waakirchen gehört mit knapp 1300 Einwohnern und 1593 ha Gebietsfläche zu den recht kleinen Gemeinden. Das ist wohl ein Grund, warum das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege keine einzige Tuffsteinsäule für die Gemeinde Sachsenkam ausweist. Allerdings findet man etwas abseits von Kloster Reutberg einen gewaltigen Bildstock in Form eines flachen Häuschens mit Satteldach. Im Inneren zeigt es eine Kreuzigungsgruppe. Dieser Bildstock wird in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert.

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Quellen:

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Baudenkmäler Waakirchen, Baudenkmäler Sachsenkam):
http://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_182134.pdf (Juli 2013)
http://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_173141.pdf (Juli 2013)

Internetauftritte der Gemeinden Waakirchen und Sachsenkam:
http://www.waakirchen.de/ (Juli 2013)
http://www.sachsenkam.de/pages/start.php (Juli 2013)

Openstreetmap
http://www.openstreetmap.de/karte.html